Wissenstransfer zwischen Generationen

von Elisabeth Michel-Alder

Offener Austausch von Wissen in Unternehmen ist in hohem Mass von der Stabilität der Arbeitsverhältnisse abhängig, aber auch davon, ob eher Einzelleistungen oder kooperatives Handeln honoriert werden. Wäre ja gelacht, wenn Ältere den Kenntnisvorsprung leichtfertig preisgäben, mit dem sie ihe Position sichern. Unentbehrlichkeit basiert oft auf speziellen Kompetenzen; bei Umstrukturierungen, Personalabbau und Chefwechsel ist der Erfahrene besser abgesichert, wenn er über Monopolwissen und spezielle Beziehungen - etwa zu Kunden - verfügt.

Entscheidend für flüssigen Wissenstransfer ist die Kultur des Unternehmens; zentales Medium ist Kommunikation, also Begegnung, Austausch, persönliche Vernetzung. Zum Erfolg führt die Erfahrung, dass Teilen sich lohnt, also Gemeinsames im übergeordneten Interesse gepflegt und gestärkt wird.

Geben smarte Ich-AGs mit Konzentration auf Selbstoptimierung den Ton an, hockt jeder misstrauisch auf seinem eigenen Wissenshaufen.

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