Vorurteilslosigkeit und lebenslanges Lernen

von Elisabeth Michel-Alder

Gestern gab's die wunderbare Erzählung vom guten Arbeiten, eine kleine Ahnung vom Paradies beim Silberfuchs-Meeting mit Bruno Weissen, dem Chef HR des Standorts Basel von Roche. Seit Jahrzehnten bewegt er sich global beruflich in maximaler Diversität (punkto Farbe, Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht, Erfahrung) von Mitarbeitenden.

Bei solchem Gewusel von sich überlagernden Identitäten liegt die Lösung beim schnellen Einordnen am ehesten in der radikalen Reduktion der Beobachtung auf wenige menschliche Verhaltensmuster. Kann heissen: Engagement in der aktuellen beruflichen Rolle, die allerdings beim nächsten Change wieder wechselt...

Führt bunteste Vielfalt von Identitäten eines Tages aus Kästchendenken und gesellschaftlichen Diskriminierungsfallen heraus? Wann hat die 75jährige, schwarze Lesbe genau die gleichen Chancen auf Mitwirkung im nächsten strategisch wichtigen Projekt von Roche in Kaiseraugst wie der 32jährige Thurgauer mit Frau, Kind und Schrebergarten?

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