Vergeblich nachgefragt: Teilpensionierung

von Elisabeth Michel-Alder

Bekannte im Nachbarland machen gluschtig auf eine dort leicht zugängliche Beschäftigungslösung: die Teilpensionierung oder Altersteilzeit. Zwei- oder drei Tage pro Woche (oder in mehrtägigen Blöcken) organisieren, kreieren, spedieren, planen und innovieren sie weiter im Job, den sie so gut wie gern meistern. Dafür gibt's den vereinbarten Lohn. Die restliche Woche oder Zeit gestalten sie in Eigenregie, materiell sorgenfrei auch dank regelmässig überwiesenen Teilrenten.

Warum nur fehlen solche Lösungen bei den Pensionskassen hierzulande? Das Schweizer Motto lautet offenbar: Alles oder nichts. Starr und stur. Antworten auf meine Frage verwiesen bisher stets auf administrative Komplexität. Als ob die im Ausland viel kleiner und mittels IT nicht bewältigbar wäre. Mit entsprechenden Reglements-Änderungen könnten sich die Arbeitnehmervertretungen in den Pensionskassen doch Lorbeerkränze verdienen!

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