Schmalhans ist weiblich

von Elisabeth Michel-Alder

Rentenvermögen in Frauenhänden

Ein Blick auf brandneue Forschungsergebnisse: Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 60 zum Thema Gleichstellung der Geschlechter wurde auch die finanzielle Alterssicherung unter die Lupe genommen. Frauen sind, wir wissen es, auf Teilzeitjobs abonniert. Offenbar arbeiteten 2012 rund 60% der weiblichen Erwerbstätigen in reduzierten Pensen, ein Viertel war sogar zu weniger als 50% angestellt. Das wirkt sich selbstverständlich auf die Rentenansprüche beim Ausscheiden aus dem Berufsleben aus, vor allem auf die 2. und 3. Säule. (Die erste Säule, die AHV, ebnet Unterschiede stärker ein.) Fürs Referenzjahr 2012 zeigen die Statistiken, dass 82 Prozent der Männer, aber nur 67% der Frauen überhaupt Anspruch auf eine Pension (Betriebliche Vorsorge) hatten. In vergleichbaren beruflichen Situationen kann dabei die Männerrente dreimal höher ausfallen als die der weiblichen Kollegin. Beim individuellen Rentensparen, also der 3. Säule, durften nur 25% der Frauen - gegenüber 42% der Männer - einen Beitrag zum Lebensunterhalt im Alter erwarten. (Quelle: Der offizielle Schlussbericht des NFP 60)

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