Erfüllte Ferientage haben mit guten Jobs zu tun

von Elisabeth Michel-Alder

Freizeit, pflichtfreie Tage, Ferien müssen sein. Nicht planen, nicht hetzen, nicht machen. Geschehenlassen. Seiten an sich entdecken und leben, die im Alltag nicht zum Zug kommen. Also Freizeit (oder Ruhestand) als Vorhof zum Paradies?

Seit es sie gibt, haben Menschen - in Gruppen und Gemeinschaften - versucht, auf ihre Umgebung einzuwirken und Zusammenhänge zu verstehen. Etwas (Nützliches) zu produzieren, was es vorher nicht gab. Das ist Arbeit, die sehr viele Kräfte mobilisieren und - bei Nutzenden und Machenden - Erleichterung oder Freude bescheren kann. Glücksgefühle provoziert, die kaum weniger bedeuten und prägen als Erinnerungen an gelungene Ferientage.

Oft engt Arbeit ein und verleiht keinen Hauch eines Flügels. Gern nutze ich freie Sommertage zum Nachdenken, wie Arbeit für mehr Menschen eine Entfaltungschance darstellen und positive Resonanz auslösen könnte. Und Ferien nicht nötig sind, um Unbill im Job zu kompensieren.

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