Das falsche Bild vom Arbeitsmarkt

von Elisabeth Michel-Alder

Nun geistert sie wieder durch Köpfe und Kolumnen, die Mär von alten Sesselklebern, die den Berufseinsteigenden den Zutritt zum Arbeitsmarkt versperren.

Doch da ist kein fixfertig gebackener Kuchen namens Arbeitsmarkt, vor dem sich verschiedene hungrige Esser um ein Existenz sicherndes Stück balgen. Sondern ein dynamisches Geflecht, das wächst, wenn viele Menschen Engagement und Kompetenz einbringen. Personalressourcen erlauben den Unternehmen, mehr und andere Leistungen anzubieten. Und Erwerbstätige kaufen deutlich mehr Dienste und Waren ein als Stubenhocker. In allen Ländern mit hohem Anteil an erwerbstätigen Frauen und Männern über 55 ist die Jugend-Arbeitslosigkeit gering.

Die Flut hebt eben alle Schiffe.

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