Was macht Arbeitskräfte wertvoll?

von Elisabeth Michel-Alder

Künstliche Intelligenz und Roboter können viel; sie ersetzen Arbeitskräfte. Entsprechende Jobverluste beobachten wir seit Jahren, Expert*innen prognostizieren viele zusätzliche. Gibt es Reservate für menschliche Wesen? Und wenn ja, wo? Oder macht uns fortgeschrittene Technologie alle überflüssig?

Im Internet stiess ich auf ein Videointerview mit Gerold Hüther, der den springenden Punkt poetisch erfasst: Der nach Pflichtenheft tätige Gärtner, sagt er, der verlässlich mäht, trimmt, kärchert und giesst, lässt sich leicht ersetzen. Nicht so der Gärtner, der unsere Rosen liebt. Freude am Arbeiten, Lust am Tätigsein sind auch Voraussetzungen für weitere professionelle Entwicklung und Innovationen. Strikt hirntechnisch/neurologisch betrachtet, ist Umlernen in keinem Alter ein Problem. Doch in Gang kommt es nur, wenn emotionale Zentren feuern und gerichtete Energie, also Motivation, zu neuen Denk- und Handlungsmustern antreibt. Ganz unabhängig von Gender, Age and Culture.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Rssfeed